Das Institut

Leitung: Dr. Jürgen Müller-Hohagen und Ingeborg Müller-Hohagen

Kontakt: mueller-hohagen(at)dachau-institut.de

 

Das Dachau Institut Psychologie und Pädagogik, angesiedelt am Ort eines der ersten und bekanntesten KZ, ist ein Ort für alle, die sich intensiver über psychologische und pädagogische Folgen des Nationalsozialismus bis ins heutige Leben von Menschen informieren und austauschen wollen.

Das Dachau Institut Psychologie und Pädagogik sucht möglichst viel vom Geist derer weiterzutragen, die sich gegen die Nazis gestellt oder die nach 1945 Aufklärung vorangebracht haben. Im Mittelpunkt der Arbeit des Instituts steht die alltagsbezogene Erforschung und Darstellung von bis heute wirksamen Aus- und Fortwirkungen. Es werden Wege erkundet, wie im Alltag, also in einem anderen Bereich als dem offiziellen Gedenken, mit diesem Erbe umzugehen ist. Den Horizont bilden dabei die Erfahrungen der Verfolgten.

Die Arbeit des Instituts basiert vor allem auf folgenden Einsichten:

Das Dachau Institut Psychologie und Pädagogik wurde am 1. 12. 2001 von Dr. Jürgen Müller-Hohagen und Ingeborg Müller-Hohagen gegründet und steht unter ihrer Leitung. Sie leben seit 1982 in Dachau und haben sich dort zeitgeschichtlich engagiert und ehemalige Häftlinge kennengelernt. Gerade in der Begegnung mit diesen konnten sie eigene blinde Flecken bemerken und in der Folge zu überwinden suchen, in ihrem persönlichen Leben ebenso wie in den Berufsfeldern. Daraus erwuchsen Vorträge, Seminare, Buch- und Zeitschriftenveröffentlichungen, und es kam zu wichtigen Kontakten in Deutschland und außerhalb.