Dialog statt Trauma

Wenn die Menschheit nicht weit mehr als bisher auf Dialog setzt, ist sie verloren.

Was ist solcher Dialog?

Auf jeden Fall ist er sehr komplex und störanfällig.

Einschließlich seiner Vorformen durchzieht er unser ganzes Leben von der Embryozeit an.

Das Dachau Institut setzt auf Dialog – gerade angesichts all dessen, was wir auf dieser Webseite zusammengetragen haben an Langzeitfolgen politischer Gewalt aus der NS-Zeit.

Ein ermutigender Hintergrund ist, was sich in dieser sehr besonderen Stadt Dachau in den letzten Jahrzehnten getan hat hin zu einem Lernort. Das wurde über viele Jahre hin erkämpft von hoch engagierten Menschen aus der Zivilgesellschaft und ist mittlerweile parteiübergreifend angekommen auch in der kommunalen Politik.

Vor diesen Erfahrungshintergründen haben wir vom Dachau Institut Ende 2021 ein Buch herausgebracht: „Dialog statt Trauma“.

Kernaussagen geben wir im Folgenden wieder.

Zum Inhaltsverzeichnis bitte hier klicken.

Es geht um das Spannungsfeld zwischen Dialog und Traumatisierungen, die durch menschliche Gewalt entstanden sind.

Beleuchtet wird dies aus den Perspektiven von Psychologie/Psychotherapie, Pädagogik und zeitgeschichtlicher Arbeit.

In diesem Buch geht es darum, wie zerstörerisch Gewalt auf unsere dialogische Grundverfassung wirkt.

Dennoch: Dialog bleibt existenziell unverzichtbar.

Das ist unsere tiefe Überzeugung.